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Verfassungsgericht in Münster entscheidet über Stichwahl
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Verfassungsgericht in Münster entscheidet über Stichwahl

Sie wählen im kommenden Jahr Bürgermeister in den Städten und Gemeinden und den Landrat für den Kreis Coesfeld.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.11.2019 04:56

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Heute verhandelt das Verfassungsgericht in Münster über eine mögliche Rückkehr zur Stichwahl. Die hatte die CDU / FDP Koaltion im Landtag abgeschafft. Die SPD klagt dagegen.

Es sei wichtig, dass die Mehrheit hinter dem Bürgermeister steht. Und das sei nicht der Fall, wenn im ersten Wahlgang ein Kandidat weniger als 50 Prozent der Stimmen bekommt und trotzdem gewählt ist, sagt Kreis-SPD-Chef Andre Stinka aus Dülmen im Interview mit Radio Kiepenkerl. Ähnlich sehen das die Grünen im Kreis. Kandidaten, die im ersten Wahlgang knapp verlieren, könnten in einer Stichwahl gewinnen, weil sich die Wähler dann nur noch zwischen zwei Bewerbern entscheiden müssen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Panske aus Ascheberg sieht das anders. Erfahrungsgemäß gingen weniger Menschen zum zweiten Mal zur Wahlurne. Außerdem gewinne in den meisten Fällen der Kandidat, der auch beim ersten Wahlgang vorne lag.


Ob die Richter heute schon entscheiden, steht nicht fest – spätestens aber im Dezember. Die Bürgermeisterwahl im Kreis Coesfeld ist im kommenden September.

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