
Viele Feuer über das Osterwochenende
Für die meisten von Ihnen beginnt heute nach einem langen schönen Osterwochenende wieder der Arbeitsalltag. Für die Polizei im Kreis Coesfeld heißt das, herauszufinden, warum die Halles eines Lohnunternehmens in der Bösenseller Bauerschaft Brock gebrannt hat.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.04.2019 04:33
Die Halle ist gesperrt, es riecht noch stark nach Rauch. Das Feuer war am Samstagabend ausgebrochen. Es dauerte 15 Stunden, also bis Sonntagvormittag, bis die Flammen endgültig gelöscht waren. Sie sahen die schwarze Rauchwolke noch kilometerweit entfernt in Nordkirchen und Lüdinghausen. Zeitweise bestand die Gefahr, dass der Rauch giftige Stoffe enthält, Messungen bestätigen das glücklicherweise nicht. Rund 130 Feuerwehrleute aus Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell, Appelhülsen und Nottuln waren im Einsatz. Der Schaden geht in die Millionen.
Auch sonst hatten Polizei und Feuerwehr gut zu tun. In Seppenrade möchte der Heimatverein heute immer noch gern wissen, wer das Osterfeuer schon in der Nacht zu Sonntag auf der Südwiese angezündet hat. Die Feuerwehr rückte nachts aus, konnte das Feuer aber nur noch kontrolliert abbrennen lassen. Das war eine böse Überraschung und mehr als ein dummer Jungen-Streich für die Organisatoren. Sie schafften es trotzdem mit viel Hilfe, neues Holz zu besorgen, so dass es doch noch ein Osterfeuer in Seppenrade gab. Im Nachbarkreis Warendorf gab es über Ostern mehrere Feuerwehreinsätze. In Everswinkel zum Beispiel geriet ein Osterfeuer außer Kontrolle. Eine Lagerhalle fing Feuer. In Ahlen drohten Flammen eines Osterfeuers auf ein Gebäude überzugreifen. Die Feuerwehr verhinderte dies.