
Sie haben darauf gedrängt die münsterlandweite Arbeitsgruppe "Wasserwirtschaft im Klimawandel" wiederzubeleben. Bei dem ersten Treffen nach Jahren war ein zentrales Thema das Grundwasser. Es ging unter anderem um die Frage, in welchem Umfang Landwirte es anzapfen dürfen, um Felder zu bewässern. Das müssen sie sich vorher genehmigen lassen. Im Kreis Coesfeld ist die Grundwassersituation grundsätzlich gut. Es wird weniger Grundwasser verbraucht als durch Regen wieder reinkommt. Auch zeichnet sich zur Zeit keine Antragsflut von Landwirten ab, die ihre Felder mit Grundwasser bewässern möchten. Trotzdem will die untere Wasserbehörde des Kreises die Entwicklung im Blick behalten. Im Nachbarkreis Steinfurt beispielsweise gebe es eine Anfrage von einem Landwirt Mais zu bewässern. Das sei bislang nicht üblich. Die Experten sind sensibilisiert. Noch in diesem Jahr soll es ein weiteres Treffen der Arbeitsgruppe geben.