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Der Kreis hat sich die Ergebnisse angeschaut und nach einem Hinweis auf die Ursache für den Tod vieler Wasservögel an der Gräfte gesucht. Es gab keine auffällige Keim- oder Bakterienkonzentration. Auch deute nichts daraufhin, dass das Gewässer durch Sauerstoffmangel umgekippt sei. Allerdings verteile sich der Sauerstoff ungleichmäßig, so dass es keine absolute Gewissheit gebe, dass nicht doch Botoulismus im Spiel war. Das ist ein Nervengift, das sich an sauerstoffarmen Stellen im Schlick bildet. Am wahrscheinlichsten sei aber, dass eine Kombination von starkem Parasitenbefall und Hitze die Vögel erst geschwächt und dann getötet hat.
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