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Weltmilchtag: Milchlandwirte weiter gefährdet
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Weltmilchtag: Milchlandwirte weiter gefährdet

Im Nutella, im Käse, im Müsli und bei einigen auch im Kaffee - Milch ist in vielen Dingen auf ihrem Frühstückstisch heute Morgen drin. Zuletzt ja auch bei den meisten als Getränk im Glas. Milchbauern im Kreis Coesfeld haben heute am "Weltmilchtag" gemischte Gefühle. Einerseits verkaufen sie aktuell immer mehr Milch. Aber der Milchpreis ist immer noch zu niedrig, sagt Axel Ellertmann aus Olfen. Er ist der Sprecher der Milchviehhalter im Kreis Coesfeld.

Veröffentlicht: Samstag, 01.06.2019 05:23

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Axel Ellertmann geht davon aus, dass, wenn der Milchpreis sich bis zum Ende des Jahres nicht noch entwickelt, wieder viele Milchbetriebe im Kreis Coesfeld aufgeben werden. Sie haben schon in den vergangegen drei Jahren mit Minus-Geschäft leben müssen. Und auch wenn der Milchpreis sich zuletzt etwas stabilisierte, ginge es jetzt wieder bergab. Da wäre es kein Wunder, wenn einige jetzt den Schlusstrich ziehen würden. Damit ist auch klar: Nicht alle Milchbauern im Kreis Coesfeld haben was davon, dass der Verkauf von Milchprodukten gestiegen ist.


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