
Eins der italienischen Geheimnisse: Es kommt auf die Mischung zwischen Soße und Nudeln an. Tomatensoße wird daher immer nur zu langen Nudeln gegessen, also z.B. zu Spaghetti. Und für den besonderen Geschmack empfiehlt es sich auf die original italienischen Nudelmarken im Supermarkt zu achten und hinterher etwas Kochwasser der Nudeln zu der Soße zu geben.
Pastasorten:
Pasta corta (kurze Teigwaren für dickflüssige und stückige Soßen): Cappelletti, Farfalle, Fusilli, Makkaroni, Penne, Rigatoni, Tortellini
Pasta lunga (lange Teigwaren für geschmeidige, dünnere Soßen): Bavette, Bucatini, Linguine, Pappardelle, Spaghetti, Tagliatelle
Hier gilt die Faustregel: Je breiter die Pasta ist, desto besser nimmt sie die Soße auf!
Pastina (kleine Teigwaren für Suppen und Eintöpfe): Conchiglie, Ditalini, Stelline, Risi
Pasta al forno (große Teigwaren zum Füllen und Überbacken): Cannelloni, Conchiglioni, Lasagne, Rigatoni al forno
Ein Klassiker: Pasta alla norma
500 g Penne
2 kleine Auberginen
2 Dosen Geschälte Tomaten
1 Zehe Knoblauch
200 g Ricotta salata Käse (alternativ Fetakäse)
Olivenöl
Sonnenblumenöl zum Frittieren
Basilikum
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
Als erstes den Knoblauch schälen und in kleine Stückchen schneiden. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Danach die geschälten Tomaten dazugeben. Bei schwacher Hitze 10-15 köcheln lassen.
Einen Topf mit reichlich Salzwasser erhitzen und die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen.
Die Auberginen in Scheiben schneiden. Eine Pfanne mit viel Sonnenblumenöl erhitzen. Darin nun die Auberginenscheiben von beiden Seiten frittieren. Auf ein mit Küchenrolle belegtes Backblech legen, und abtropfen lassen. Salzen und Pfeffern.
Die Ricotta salata mit einer Küchenreibe reiben.
Die fertigen Nudeln in den Topf mit der Tomatensoße geben. Die frittierten Auberginen und ein paar Basilikumblätter dazu geben und alles gut umrühren.
Die Pasta auf tiefe Teller verteilen und die Ricotta salata darüber streuen.