ASCHEBERG: Fremder Mann im eigenen Bett

Das ist heute Nachmittag großes Geprächsthema in Ascheberg und über die Grenzen des Ortes hinaus.

Eine Aschebergerin ist heute Morgen aufgewacht, hat neben sich geblickt und einen fremden Mann in ihrem Bett entdeckt. Den sie aber dort nicht hinein gelassen hat. Nach ihrer Entdeckung rief die Frau ihren Sohn an und erzählte ihm davon. Er alarmierte die Polizei. Ein Streifenwagen machte sich auf den Weg und während der Anfahrt stand der fremde Mann aus dem Bett der Aschebergerin auf. Er ging wortlos an ihr vorbei, durch die Haustür und steuerte das Nachbarhaus an. Die Polizisten, die mittlerweile angekommen waren, forschten nach und klingelten den Mann im Nachbarhaus heraus. Einfache Erklärung: Er hatte ausgiebig Schützenfest gefeiert, sich gehörig betrunken und war von seinen Freunden im falschen Haus und im falschen Bett abgelegt worden. Die Aschebergerin hatte vermutlich einen so tiefen Schlaf, dass Sie davon nichts mitbekommen hatte. Wieso die Tür ihres Hauses nicht verschlossen war, bleibt ein Rätsel. Übrigens: Ein Strafverfahren blüht dem Fremdschläfer nicht. Sobald er wieder richtig fit ist, will er nochmals mit der Nachbarin sprechen. Hoffentlich mit einem dicken Blumenstrauß.