GOXEL: Tulpensonntagsumzug rollt
Veröffentlicht: Sonntag, 15.02.2026 05:05
Die Stimmung steigt, hier rollte der Umzug am Nachmittag um 15 Uhr.

Ein Team des Jugendamtes ist dabei, es baut eine Mobilstation auf. Das ist eine Anlaufstelle für alle jungen Menschen um sich aufzuwärmen, um Schutz zu suchen, das Handy zu laden oder einfach mal zu reden. Beim Feiern sollten Erwachsene Vorbild sein und zeigen, dass Feiern auch ohne Alkohol geht. Die Stadt erinnert an den Jugendschutz: Vielen Jugendlichen, aber auch Erwachsenen ist nicht bewusst, dass in einer normalen Flasche Alcopop im Durchschnitt mehr Alkohol enthalten ist, als beispielsweise in zwei Schnapsgläsern Korn. Polizei, Ordnungsamt und ein Sicherheitsdienst sind unterwegs und kontrollieren. Außerdem ist das Deutsche Rote Kreuz dabei.
Tipps der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW für das Verhalten im karnevalistischen Feiertrubel:
• Überlege, wohin du gehen willst. Plane den Hin- und Rückweg, sprich dich vorher mit den Mitfeiernden ab.
• Kläre vorab die Bus- und Bahnverbindungen. Steige in den öffentlichen Verkehrsmitteln vorne ein, um dir gegebenenfalls Hilfe beim Personal zu holen. Nimm ausreichend Geld für ein Taxi mit.
• Vereinbare mit deinen Freundinnen und Freunden konkret, wie ihr aufeinander aufpasst.
• Bleibt zusammen, lasst niemanden allein zurück. Achte auf dein Bauchgefühl. Meist trügt das Gefühl nicht, wenn dir etwas bedrohlich vorkommt. Vermeide die Konfrontation und versuche, die Situation direkt zu verlassen.
• Sei sensibel im Umgang mit Alkohol und Alkoholisierten. Alkohol kann deine Wahrnehmung verändern, die Einschätzung von Gefahren und deine Handlungsfähigkeit einschränken. Die Hemmschwelle zu grenzüberschreitendem Verhalten ist bei alkoholisierten Personen stark herabgesetzt.
• Lass dein Getränk nicht alleine stehen! K.O. Tropfen Gefahr!
• Hole dir frühzeitig Hilfe. Sprich in der Nähe stehende Menschen konkret an, und sage ihnen, welche Hilfe du erwartest. Zum Beispiel: „Sie mit der roten Jacke, rufen Sie die Polizei!"
• Ob du mit Worten belästigt oder körperlich bedrängt wirst: Schaffe Öffentlichkeit, indem du laut wirst. Benutze kurze Sätze und verwende immer die „Sie"-Form- „Lassen Sie mich in Ruhe!" -, damit Außenstehende merken, dass du den anderen nicht kennst und diese dir zur Hilfe kommen.
• Vermeide es, Pfefferspray oder illegale Waffen bei dir zu tragen. Diese können dir schnell entwendet und gegen dich verwendet werden. Für Außenstehende ist nicht ersichtlich, wer Täter/-in oder Hilfesuchende/-r ist. Sinnvoller wäre etwa, einen Schrillalarm (kleiner Schlüsselanhänger, der bei Bedienung einen lauten, schrillen Ton auslöst) einzusetzen, der Öffentlichkeit schafft und dein Gegenüber irritiert, so dass du Zeit gewinnst, um aus der Situation herauszukommen.
• Wähle den kostenlosen Polizei-Notruf 110, wenn du beobachtest, dass deine Mitfeiernden oder andere Personen in einer gefährlichen Situation sind.