KREIS: Auf Krisen vorbereiten

Eine Übung des DRK-Rettungsdienstes und des Marienhospitals in Lüdinghausen im vergangenen Frühjahr hat gezeigt, wie wichtig es ist das Zusammenspiel bei größeren Krisen mit vielen Verletzten zu proben.

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Insofern begrüßt der Chef des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Coesfeld, Christoph Schlütermann, die aktuelle Diskussion darüber Krankenhäuser für einen möglichen Verteidigungsfall besser auszustatten. Wichtig sei aber auch die Netzwerke unterschiedlicher Hilfsorganisationen zu stärken. Die Ehrenamtlichen bei Feuerwehr, THW und DRK seien ein starkes Fundament, auf das sich bei Krisen bauen ließe. Wichtig sei jedoch in Ausbildung und das Ehrenamt zu investieren. Es müsse eine Diskussion darüber geben, wer die Kosten dafür tragen soll. Auf allen Ebenen gelte es den Austausch weiter zu verbessern: Zwischen Kreis, Städten und Gemeinden, dem Land und dem Bund. Eingebettet sein, sollte das in einen einen nationalen Notfallplan.