KREIS: Freiwilligendienst stärken
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.02.2026 16:26
Viele junge Menschen engagieren sich in Freiwilligendiensten und sie unterstützen damit Einrichtungen wie Tagesstätten, für betreutes Wohnen oder Offene Ganztagsgrundschulen massiv. Damit die Nachfrage weiterhin hoch bleibt, fordert das Deutsche Rote Kreuz die Bundesregierung auf, den Freiwilligendienst umzubauen.

Ein monatlicher Lohn von 520 Euro für eine 39-Stunden-Woche sei viel zu niedrig. Die Freiwilligen müssten außerdem auch Fahrtkosten aufbringen und sich verpflegen. Es sei wichtig, mehr in den Freiwilligendienst zu investieren, sagt Kreis-DRK-Chef, Christoph Schlütermann. Zudem sei es dringend nötig, den Papierkram deutlich zu reduzieren. Die Freiwilligen selbst, aber auch die Träger bräuchten Planungssicherheit. Die Debatte über die Wehrpflicht habe zu einer größeren Nachfrage und mehr Interesse am Freiwilligendienst als Alternative geführt.