KREIS: Mehr Kinder in Dauerkrisen

Anhaltende Krisen sorgen bei vielen jungen Menschen dauerhaft für psychische Probleme – zeigt der neue DAK-Kinder- und Jugendreport zu Angststörungen, Depressionen und Essstörungen.

Im Kreis Coesfeld sei ebenfalls festzustellen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche eigentlich therapeutische Maßnahmen bräuchten, hat die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld zuletzt gesagt. Der DAK-Studie nach sind vor allem Mädchen in NRW von Angststörungen betroffen und in Behandlung. Im Vergleich zu vor rund fünf Jahren waren es vergangenes Jahr landesweit über 50% mehr. Chronische Angststörungen nahmen sogar um 125% zu. Auch Depressionen und Essstörungen pendelten sich auf einem erhöhten Niveau ein. Es müsse daher mehr Bewusstsein für mentale Gesundheit geschaffen werden. Betroffene bekommen zum Beispiel Hilfe bei der Caritas im Kreis.

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