KREIS: Verunsicherte Schließfachkunden
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 07:20
Banken im Kreis Coesfeld beantworten in diesen Tagen vermehrt Rückfragen zu Schließfächern. Hintergrund sind der millionenschwere Raub in Gelsenkirchen und weitere Fälle aufgebrochener Schließfächer in NRW.

Die Volksbank und die Sparkasse Westmünsterland versichern, dass sie ihre Sicherheitskonzepte regelmäßig überprüfen und bei Bedarf nachbessern. Kunden empfehlen sie zu dokumentieren, was sich im Schließfach befindet - beispielsweise durch Fotos. Bei wichtigen Dokumenten sei es sinnvoll eine Kopie getrennt aufzubewahren, bei wertvollem Schmuck Kaufbelege oder Gutachten. Das erleichtere im Fall der Fälle Versicherungs-Ansprüche geltend zu machen. Was genau bis zu welchem Wert versichert ist, steht in den Mietbedingungen. Kunden sollten prüfen, ob das für ihre Wertgegenstände ausreicht und im Zweifelsfall nachfragen. Im Falle des spektakulären Einbruchs in Gelsenkirchen hat die Polizei am Dienstag die betroffene Sparkassenfiliale durchsucht. Es ginge beispielsweise um die Frage, welche Mitarbeiter Zugang zum Tresorraum hatten, sagt die Polizei und stellt aber klar: Einen Verdacht gegen irgendwen habe sie nicht. Es gehe vor allem um Sicherung von Daten und Beweismaterial, sagt die Polizei. Kommende Woche Dienstag soll der spektakuläre Bankraub in Gelsenkirchen Thema in einer Sondersitzung des Innenausschusses im Landtag sein.


