LÜDINGHAUSEN: Neues Leben in Burg Kakesbeck bis 2024

Die Schlösser und Burgen im Kreis Coesfeld sind ein Aushängeschild und locken viele Besucher zu uns. Künftig soll ein weiterer Anziehungspunkt dazu kommen. Eine Stiftung treibt gerade die Pläne voran die Burg Kakesbeck zwischen Senden und Lüdinghausen zu öffnen.

Brücken, Dach und Rettungswege müssen noch her

Bislang gab es hier nur vereinzelte, private Führungen. In Zukunft soll die Burg ein Ausflugsziel und für alle geöffnet sein. Fahrrad-Gruppen oder andere Ausflügler sollen hier in einem Café Pause machen können und die historische Atmosphäre genießen.

Bis es soweit ist, dauert es aber noch. Es sind noch einige Arbeiten an der Burg nötig. Für einen besseren Zugang fehlen noch Brücken über die Gräfte. Der Treppenturm am Herrenhaus bekommt noch ein Dach. Außerdem sind zusätzliche Rettungswege nötig, wenn hier künftig Besucher ein- und ausgehen.

Stiftung will bis zur Eröffnung Künstler in den Innenhof holen

Die Stiftung stellt im Moment Fördergeld-Anträge. Ziel ist es in drei Jahren soweit zu sein, die Burg für alle zu öffnen. Vorher soll es schon kleinere Veranstaltungen geben - zum Beispiel Konzerte im Innenhof. 

Ein Ehepaar hatte das Gelände vor 50 Jahren gekauft und in jahrzehntelanger Arbeit aus zwei alten Bauernhöfen wieder die Burg am historischen Standort aufgebaut. Der Eigentümer ist inzwischen verstorben. Die Stiftung führt seine Arbeit weiter. 

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