ASCHEBERG: Busfahrer aus Lüdinghausen soll Mitfahrerin sexuell belästigt haben

Statt Freiheitsstrafe auf Bewährung jetzt eine erhöhte Geldstrafe. Vor dem Landgericht Münster ist heute ein Berufungsverfahren gegen einen Busfahrer aus Lüdinghausen gestartet und direkt zu Ende gegangen. Der Busfahrer soll eine zum Tatzeitpunkt 17-Jährige Mitfahrerin auf der Busfahrt von Drensteinfurt nach Ascheberg sexuell genötigt und sexuell belästigt haben.

Im Berufungsverfahren jetzt habe er anders als noch vor dem Amtsgericht zugegeben, dass er wohl etwas falsch gemacht habe. Was genau damals passiert ist, klärte er aber nicht auf. Um dem Opfer eine erneute Aussage zu ersparen, schlug die Staatsanwaltschaft vor, das Verfahren gegen eine Zahlung von 5000 Euro an das Opfer einzustellen. Das Mädchen beriet sich mit seiner Anwältin und stimmte zu. Die Bewährungsstrafe ist damit vom Tisch.

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