KREIS: Noch genug Streusalz?!
Veröffentlicht: Freitag, 30.01.2026 05:50
Das Winterwetter hat den Kreis Coesfeld fest im Griff und Streudienste sind seit mehreren Wochen im Dauereinsatz. Viel Streusalz ist nötig und es ist in einigen Orten im Münsterland wie in Nordwalde im Nachbarkreis Steinfurt bereits knapp.

An Streusalz sparen ist hier im Kreis Coesfeld nicht nötig. Senden beispielsweise setzt auf Trockensalz, statt auf Lauge. Das kann bis zu 10 Jahre lang gelagert werden. Falls die Gemeinde mal zuviel bestellt hat, kann sie das Salz im folgenden Winter nutzen. In Dülmen sind jetzt erst noch 100 Tonnen Salz nachgeliefert worden. Wegen der großen Nachfrage ist die Stadt derzeit ständig in Gesprächen mit Anbietern. Die Preisschwankungen sind groß und die Lieferzeit hat sich bereits verlängert. Ascheberg hat derzeit Salz für drei Tage auf Lager, die nächste Lieferung soll am Montag kommen. Und in Coesfeld reicht der Vortrat noch bis weit in die kommende Woche. Die Nachbestellung ist schon raus. Der Kreisbauhof in Buldern sieht sich gerüstet, er hat derzeit rund 400 Tonnen Streusalz auf Lager. Erst heute Morgen ist eine weitere Lieferung angekommen. Auch der Landesbetrieb Straßenbau bestellt regelmäßig nach. Die Gemeinde Nottuln hat noch grob geschätzt 280 Tonnen an Streusalz. Einiges bekommt die Gemeinde noch von Nachbarorten, denen sie in den vergangenen Tagen ausgeholfen hat. Für mindestens 18 Einsätze hat die Gemeinde noch Vorträte da. Aber den Nachbarorten kann sie derzeit nicht aushelfen. Da ist dann doch Sparen angesagt. Seit November sind die Streuwagen nahezu täglich unterwegs.

